Synkopenabklärung gem. Internationaler Richtlinien
Internationale Richtlinien empfehlen folgenden Diagnosepfad zur Abklärung von Synkopen:
Erlaubt die Grunduntersuchung keine eindeutige Diagnose, gestaltet sich die weiterführende Diagnostik folgendermaßen:
Bei Patienten mit Herzerkrankung und/oder auffälligem EKG wird eine kardiale Abklärung bestehend aus Echokardiographie, Stress Test, längerer EKG-Überwachung oder elektrophysiologischer Untersuchung empfohlen.
Wird eine neurogen vermittelte Reflexsynkope angenommen oder liefert die kardiale Abklärung keinen Hinweis auf Arrhythmien, eine strukturelle Herzerkrankung oder Auffälligkeiten im EKG als Ursache für die Synkope, wird für Patienten mit wiederholten oder schwerwiegenden Synkopen die Durchführung einer Kipptischuntersuchung empfohlen.

