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Kardiale Resynchronisationstherapie

Task Force® Monitor

Bei 20-30% der Patienten mit kongestiver Herzinsuffizienz ist häufig zusätzlich noch eine interventrikuläre Stimulus-Verzögerung nachweisbar, was die systolische Funktion des Herzens  durch asynchrone Kontraktionen der rechten und linken Herzkammer beinträchtigt. (QRS Komplex im EKG > 150 ms!).

Ziel der kardialen Resynchronisationstherapie (CRT) ist die Stabilisierung der Kontraktion durch Synchronisierung der ventrikulären Stimuli. Studien zeigen, dass eine Optimierung der AV-Verzögerung die Herzfunktion von Patienten mit biventrikulären Herzschrittmachern um 5-10% steigern und somit ihre Lebensqualität entscheidend verbessern kann.

Der Task Force® Monitor bietet neben einem um das Signal des Schrittmachers („Spike“) EKG inkl. der  Detektion von Herzrate und Schlagvolumen wichtige Inotropieparameter wie Kontraktilitäts- und Beschleunigungsindex, dP/dtmax etc., die für die CRT-Optimierung genutzt werden können. Dies führt zu einer

  • einfachen,
  •   raschen und
  •   äußerst kosteneffizienten

Optimierung von Herzschrittmachern. Dies bestätigt auch eine 2005 durchgeführte Studie, in der die Optimierung von biventrikulären Schrittmachern mittels Echokardiographie und Impedanzkardiographie verglichen wurde. Zur Schlagvolumsbestimmung mittels IKG (in der Studie als TEIC bezeichnet) wurde der Task Force® Monitor verwendet. Im Wesentlichen kam die Studie zum Ergebnis, dass man mit Hilfe der Impedanzkardiographie die gleichen Einstellungen des Schrittmachers vornimmt, allerdings bei einer Ersparnis von bis zu 67% der Zeit im Vergleich zur Echokardiografie.
 

"In conclusion, the present study confirms TEIC as a promising alternative with reliable results for AV-interval optimization. Due to its noninvasive character, low costs, the continuous beat-to-beat analysis and its good correlation to Doppler echocardiography measurements TEIC represents a favourable technique for AV-interval optimization during routine follow-up in CRT patients. However, according to great interindividual variations in the optimal AV-interval, it is essential to determine the best AV-interval for each patient individually."

Braun et al, Impedance Cardiography as a Nonivasive Technique for AV interval optimization in CRT, Journal of Interventional Electrophysiology 13, 223-229, 2005

 



Fine-Tuning in der Schrittmachereinstellung

Der Task Force® Monitor von CNSystems eignet sich hervorragend zur Einstellung von biventrikulären Herzschrittmachern. Das Gerät hilft rasch und in sehr einfacher Anwendung gleichzeitig mit dem Programmierkopf des Herzschrittmachers die optimale Einstellung des Schrittmachers zu finden und vorzunehmen. Der Patient bleibt die ganze Zeit – auch während der Programmierung -  an das Gerät angeschlossen, auch eine Rekalibrierung nach jedem Einstellungsvorgang ist nicht erforderlich. Ein Einstellungszyklus beansprucht nur wenige Minuten…

Trendansicht - verschiedene Einstellungen

Der Task Force® Monitor liefert Blutdruck, Schlagvolumen und EKG kontinuierlich und in Echtzeit – die Auswirkungen jeder Einstellung auf die Hämodynamik sind daher unmittelbar und detailliert zu erkennen. Zusätzlich können mit manuell gesetzten Interventionsmarkern unterschiedliche Schrittmachereinstellungen und ihre Auswirkungen  dokumentiert werden.

Impedanzkurve

Die Impedanzkurve zeigt die Qualität der Einstellungen

Im folgenden Beispiel ist nach erfolgter Abschaltung des Schrittmachers eine sofortige Änderung der Impedanzkurve erkennbar, die als Indikator für das Schlagvolumen (= Blutmenge, die das Herz bei einem Herzschlag auswirft) gilt. Gleichzeitig ist eine Änderung der Blutdruckkurve, ein Blutdruckabfall, erkennbar.