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Patientenüberwachung mit CNAP™

Einsatzgebiete und Vorteile von CNAP™ Monitoring

Patienten

  • Patienten mit Verdacht auf oder dem Risiko von perioperativer Hypotonie

Vorteile für den Arzt

  • Detektion und Behandlung hypotoner Episoden, die zu intra- bzw. postoperativem Myokardinfarkt führen können  bei Patienten, bei denen eine arterielle Blutdruckmessung nicht angezeigt oder möglich ist.i

Vorteile in der Patientenüberwachung

 

  • CNAP™ Monitoring kombiniert die Vorteile von arterieller Blutdruckmessung und NBP ohne deren Nachteile zu haben.

 

  • CNAP™ Monitoring liefert Messungen von höchster Genauigkeit, ist einfach in der Anwendung und äußerst kostenffizient.

Gegenwärtig wird der Blutdruck invasiv mittels Katheter oder nicht-invasiv durch Oberarmmessung erfasst.

Die arterielle Blutdruckmessung wird in der Regel bei allen kardialen sowie bei jenen 15% der nicht kardialen Eingriffe angewendet, bei denen eine Blutgasuntersuchung erforderlich ist und Herzkreislaufinstabilitäten zu erwarten sind.

Bei den restlichen 85% nicht-kardialer Eingriffe wird der Blutdruck am Oberarm gemessen. Wegen möglicher Komplikationen und des hohen Aufwandes wird bei diesem Patientengut kein invasives Monitoring nicht eingesetzt, nicht invasive, kontinuierliche Messmethoden, die der klinischen Anforderung entsprechen, standen bislang nicht zur Verfügung.

Dennoch ist unbestritten, dass diese 85% der Patienten, bei denen nur eine Oberarmmessung vorgenommen wird, beträchtlich von einer kontinuierlichen, nicht-invasiven Blutdrucküberwachung profitieren würden.

 

 

Beispiel USA

In the USA werden pro Jahr 35 Millionen Eingriffe vorgenommen, bei denen der Einsatz einer arteriellen Blutdruckmessung in Anbetracht der Risiken und Kosten nicht gerechtfertigt ist.

Studien belegen, dass kontinuierliches, nicht-invasives Monitoring bei zumindest 6 Millionen dieser Eingriffe sinnvoll istii. Diese Patienten, die häufig im Vorfeld nicht als dieser Risikogruppe zugehörig identifiziert werden können, unterliegen als Folge hypotoner Episoden, die während oder nach den Eingriffen auftreten, einem erhöhten Risiko.

Die intermittierende Blutdruckmessung führt zu in vielen Fällen zu einer verzögerten Erkennung der hypotonen Episoden, teilweise können diese auch unbemerkt stattfinden. Eine auf diese Weise verzögerte oder gar ausbleibende Reaktion und Behandlung des Events  erhöht das Sterberisiko während oder innerhalb eines Jahres nach erfolgtem Eingriffiii beträchtlich.

Dies bestätigen auch klinische Studien, die gezeigt haben, dass konsequentes Monitoring und sofortige Behandlung von intraoperativer Hypotonie das Risiko auf Herzstillstand sowie Myokardinfarkt reduzieren kann, besonders bei Patienten, die schon einmal einen Infarkt erlitten haben.iv


Zusammenfassung

Status Quo der perioperativen Blutdrucküberwachung

  • 85% der Patienten erhalten ein lückenhaftes, intermittierendes NBP-Monitoringv
  • Allein in den USA sind ungefähr 6 Millionen Patienten  gefährdet, könnten aber von CNAPTM Monitoring profitieren
  • Schon kurze, intra-operative Hypotonie erhöht das postoperative Sterberisiko beträchtlich.
  • Kontinuierliches Blutdruck-Monitoring und sofortige Behandlung reduziert das Mykoardinfarktrisiko drastisch.
  • Die Anzahl der gefährdeten Patienten steigt wegen der Überalterung der Bevölkerung.

Alle diese Untersuchungen und Ergebnisse sprechen für eine  einfach anzuwendende, kontinuierliche, nicht-invasive Blutdruckmessung, die mit CNAP™ heute verfügbar ist.

CNAP™ Monitoring ist bereits integrierter Bestandteil des Dräger® Infinity® Patientenmonitoringsystems und wird demnächst als CNAP™ Monitor 500 auf dem Markt erhältlich sein.

i Sprung J et al. Predictors of Survival following Cardiac Arrest in Patients Undergoing Noncardiac Surgery.  Anesthesiology 2003;99:259–69

ii based on numbers of non-cardiac surgical procedures that are prone to BP drops due to blood loss, etc.

iii Monk TG et al. Anesthetic Management and One-Year Mortality After Noncardiac Surgery. Anesth Analg 2005;100:4–10

iv Rao TL, Jacobs KH, EI-Etr AA: Reinfarction following anesthesia in patients with myocardial infarction. Anesthesiology 59(6):499-505, 1983

v Anesthesiologist's Manual of Surgical Procedures. Jaffe RA, Stanley IS (Eds.). Lippincott Williams and Wilkins; 3rd edition 01/2004